Tourismus Reagiert Auf ″Trump

Preise in Schweizer Franken sind massgebend. Diese jüngsten, für die USA wenig vorteilhaften Zahlen rufen nach einer Erklärung. Denn world hat die Reisetätigkeit auch von 2015 bis 2017 zugenommen. Die USA haben also Marktanteile verloren. Tatsächlich schreibt das NTTO , dass 2016 der Anteil der USA am Complete der weltweit gezählten internationalen Besucherankünfte von 6,5 auf 6,1% zurückgegangen ist.

Natürlich, auch in anderen Ländern ist die politische Situation alles andere als rosig – weshalb ich generell einige Reiseziele per se meide – und der Tourismus kann oft am wenigsten dafür. Doch lieber unterstütze ich krisengebeutelte Destinationen wie beispielsweise Griechenland Flüchtlingskrise oder Italien Erdbeben durch eine Reise, wo die Bevölkerung weit weniger für die Problematik kann als in den USA, wo sich die Mehrheit bewusst für diese politische Richtung entschieden hat.

Ein wenig erhoffe ich mir dadurch, dass wir uns in Deutschland wieder mehr mit einem Reiseland auseinander setzen, bevor wir buchen. Schaue ich mir mein persönliches Umfeld an, schwärmen viele von den Malediven. Das aber wohl kaum, weil sie die dortige Regierung und die Menschenrechtslage so unterstützenswert finden. Hier wünsche ich mir wieder mehr Bewusstsein und nicht nur ein Blick auf atemberaubende Landschaften und schöne Hotels, sondern das Land als Ganzes. Die USA bleiben auf meiner Bucket Checklist, aber ich habe kein Downside damit, mir vorerst noch etwas Zeit zu lassen.

Amerikanische Branchenvertreter vermeiden es, nur von einem Trump-Effekt zu sprechen, umso mehr als die Zahl der USA-Besucher ja bereits 2016 gesunken sei. Die Rhetorik des Präsidenten sei aber sicher nicht hilfreich, räumen sie diplomatisch ein. Zweifellos sind die Verschärfung der US-Immigrationspolitik unter Trump und fremdenfeindliche, gar rassistische und direkt gegen Muslime gerichtete Äusserungen mitverantwortlich dafür, dass gerade die Zahl der Besucher aus dem Nahen Osten und Afrika besonders stark rückläufig ist. Die Branche sucht jedenfalls diesbezüglich das Gespräch mit Workforce Trump.

Nicht, dass die Einreise in die USA jemals ein straightforward peasy Small-Discuss Moment gewesen wäre. Auch vor Trump konnte einem da, angesichts der strengen Blicke der Homeland Safety Beamten, auch als unbescholtenem Normaltouristen etwas blümerant zumute werden. Und auch die ESTA -Pflichtangaben wurden längst zuvor immer wieder ausgeweitet, wie z.B. durch die Offenlegung der Social Media Kanäle von Einreisenden. Aber erst jetzt frage ich mich eben… muss ich in Zukunft als Bloggerin Angst haben, dass man mich gar nicht in die USA hinein lässt, weil mein Twitter-Feed voll ist mit Trump-kritischen Tweets? Allein dieser Gedanke zeigt ja schon, wie groß plötzlich die Befürchtungen sind, in welche Richtung sich ein demokratisches Land unter dem Einfluss eines Autokraten verändern könnte. Dass man plötzlich an der Grenze abgewiesen werden könnte, allein wegen seiner Hautfarbe, seiner ethnischen Herkunft, seiner Religion… am Ende wegen seiner freien Meinung? Dann mal Freiheit adé im „land of the free.

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